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 ASC Göttingen von 1846 e.V.

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Karate

 

 

Geschichte

KARATEdō (japanisch „Weg der leeren Hand“) wurde früher meist nur als KARATE bezeichnet und ist unter dieser Bezeichnung noch heute am häufigsten geführt. Der Zusatz dō wird verwendet, um den philosophischen Hintergrund der Kunst und ihre Bedeutung als Lebensweg zu unterstreichen. Bis in die 1930er-Jahre hinein war die Schreibweise 唐手 gebräuchlich, was wörtlich „chinesische Hand“ bedeutet. Das Schriftzeichen 唐 mit der sino-japanischen Lesung tō und der japanischen Lesung kara bezog sich auf das China der Tang-Dynastie (618 bis 907 n. Chr). Damit waren die chinesischen Ursprünge bereits im Namen der Kampfkunst manifestiert. Aus vermutlich politischen Gründen (Nationalismus) ging man dann in Japan dazu über, die Schreibung 空手, also „leere Hand“, zu verwenden. Das neue Zeichen wurde wie das alte kara gelesen und war auch von der Bedeutung her insofern passend, als im Karate meist mit leeren Händen, also ohne Waffen, gekämpft wird.


 

Ursprung

Die Legende erzählt, dass der buddhistische Mönch Daruma Taishi (Bodhidharma) aus Kanchipuram (Südindien) im 6. Jahrhundert das Kloster Shaolin (jap. Shōrinji) erreicht und dort nicht nur den Chan (Zen)-Buddhismus begründet, sondern die Mönche auch in körperlichen Übungen unterwiesen habe, damit sie das lange Meditieren aushalten konnten. So sei das Shaolin-Kungfu (korrekt: Shaolin-Quanfa, jap. Kempo/Kenpo) entstanden, aus dem sich dann viele andere chinesische Kampfkunststile (Wushu) entwickelt hätten.

  

Kleidung

Jeder Kampfsportler trägt einen Karate- Gi, bestehend aus einer einfachen an der Hüfte geschnürten weißen Hose, Zubon, früher bestehend aus Leinen, heute aus Baumwolle und einer Jacke, Uwagi genannt, aus dem gleichen Material. Gehalten wird die Jacke (meist neben einer leichten Schnürung) durch einen gefärbten Gürtel, den Obi. Ein Karate-Gi darf keine Kunstfasern enthalten. Es wird grundsätzlich barfuß trainiert.

 

Graduierung (Gürtelfarben)

Graduierungen wird zwischen den Schülergraden, den so genannten kyū und den Meisterschüler, bzw. Meistergraden, den so genannten dan  unterschieden. Jeder dieser Stufen wird eine Gürtelfarbe zugeordnet. In dem in Deutschland gebräuchlichsten Graduierungssystem existieren 9 Kyū- und 10 Dan-Grade. Der 9. Kyū ist hierbei die unterste Stufe und entspricht dem weißen Gürtel, der 10. Dan, schwarzer Gürtel, die höchste.

 

 

Verantwortlich

Stefan Schoppe

Tel.: 0177 /  2951951 

 

Training

 

Montag 17.30 - 19.00 Uhr Kinder/ Jugendliche ab 8 Jahren
Erwachsene Anfänger
kleine Halle des Hainberg Gymnasiums, Friedländerweg 19
Mittwoch 19.00 - 20.30 Uhr Jugendliche/ Erwachsene ab 12 Jahren Hölty Schule, am Pfingstanger 38
Donnerstag 17.30 - 19.00 Uhr Kinder/ Jugendliche ab 8 Jahren
Erwachsene Anfänger
Max-Planck-Gymnasium
Donnerstag 19.00 - 20.30 Uhr Jugendliche/ Erwachsene Max-Planck-Gymnasium

 

 Info: Trainingszeiten für Kämpfer und Anfänger ab 8 Jahren