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 ASC Göttingen von 1846 e.V.

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Tai Chi Chuan / Qi Gong

Tai Chi wird unterrichtet von: Sifu Peter Frömke
10. Chat Sing Tong Long Kung Fu, Lee Kam Wing M.A.S. Association
10. Meister Grad Tai Chi Chuan
10. Meister Grad Qi Gong

                                                                                                                                          

Erlernen sie traditionelles Tai Chi Chuan und Qi Gong wie in China, bei Sifu (chin. Lehrmeister) Peter Frömke. Sifu P. Frömke ist seit weit über 15 Jahren Kung Fu/ Tai Chi Chuan und Qi Gong Meister in der 8. Generation und gibt seit dem sein Wissen über die Grenzen Deutschlands weiter und lehrt eine Vielzahl von Schülern und Lehrern. Er ist einer der acht höchstgraduierten (10. Meister Grad) und renommiertesten Vertreter des Chat Sing Tong Long Kung Fu weltweit, direkter Meister und Sao To „Close- Door Disciple“ und somit offizieller Nachfolger von dem berühmten, chinesischen Großmeister Lee Kam Wing. Sifu Peter Frömke erwarb sein Können unter anderem in Hong Kong und im Shaolin Kloster und ist einer der führenden Autoritäten in den chinesischen Kampfkünsten. Seit einigen Jahren begleitet er Großmeister Lee Kam Wing auf seinen weltweiten Seminaren, um diesen beim Unterrichten zu unterstützen und den Stil zu repräsentieren.

 

Verantwortlich

Peter Frömke

Tel.: 0176/22892987

 

Training

Montag 20.00 - 21.00 Uhr Tai Chi Chuan / Qi Gong Anfänger ASC Clubhaus, Saal 3, Danziger Straße 21 Sifu P. Frömke
Montag 21.00 - 22.00 Uhr Tai Chi Chuan / Qi Gong Schwert/Mittelstufe ASC Clubhaus, Saal 3, Danziger Straße 21 Sifu P. Frömke
Dienstag 21.00 - 22.00 Uhr Tai Chi Chuan / Qi Gong ASC Clubhaus, Saal 3, Danziger Straße 21 Sifu P. Frömke

 

Tai Chi Chuan

Das traditionelle Tai Chi Chuan unterrichtet von einem Kampfkunstmeister kann als Übungsmöglichkeit einen ersten oder weiteren Schritt bilden, selbst einen Beitrag zur Gestaltung der eigenen Gesundheit zu leisten.

Der anfängliche Reiz des Tai Chi Chuan liegt meist in der Schönheit und Anmut seiner Bewegungen. Tai Chi Chuan wird meist als Schattenboxen bezeichnet und ist eine der ältesten Kampfkünste und ein sehr effektives Kampfsystem. Der Yang Stil des Tai Chi Chuan ist sowohl innerhalb als auch außerhalb Chinas am weitesten verbreitet. Dieser Stil ist charakterisiert durch ruhige, harmonische und weiche, stetig fließende Bewegungen, sowie einen wogenden- schwingenden Gesamtablauf. Die Untrennbarkeit, gegenseitige Durchdringung und Dynamik von Yin und Yang finden ihren Ausdruck im Tai Chi- Symbol.

Heute wird das Tai Chi Chuan zumeist als sanfte und harmonische Bewegungslehre mit harmonischer Atmung verstanden, als eine Möglichkeit zur ganzheitlichen Gesundheitsübung, zur Schulung des Körperbewusstseins und zur geistigen Entspannung durch Konzentration. Die Übungen bzw. Kampfkunsttechniken wirken sich auf den Organismus kräftigend aus und beugen Krankheiten vor. Menschen die lange Jahre Tai Chi Chuan ausüben weisen einen verbessert Zustand ihrer Konstitution, ihrer Herz- Kreislauffunktion, ihrer Atemfunktion, ihrer Stoffwechselfunktion und ihres Knochenbaus auf.

Im Unterschied zu den anderen (östlichen) Kampfkünsten erfordert zumindest die Ausführung der langsamen Tai Chi Formen keine große körperliche Anstrengung und Sportlichkeit. Sie können auch in fortgeschrittenem Alter ohne Risiko praktiziert werden.

Zu den wichtigsten positiven Wirkungen des Tai Chi gehört die Verbesserung der Körperhaltung und Körperbeweglichkeit (vor allem von Hüfte und Taille). Schlechte Haltung entsteht aus einer Kombination von negativen emotionalen Zuständen und Mangel an Selbstbewusstheit gepaart mit fehlender Körperbeherrschung bzw. bewusster Körperlichkeit. Die Verbesserung der Körperhaltung spiegelt sich direkt in einer verbesserten emotionalen und geistigen Verfassung wider. Des weiteren führt das Üben von Tai Chi zur Stärkung des Nervensystems, Linderung bei bestimmten chronischen Beschwerden, Überwindung negativer Emotionen und zur Stärkung des Bindegewebes, der Sehnen, der Muskeln und des Energieflusses.

Übernehmen sie eigene Verantwortung für ihre Gesundheit.

 

Qi Gong

(Qi Gong als Übungsmöglichkeit kann einen ersten oder weiteren Schritt bilden, selbst einen Beitrag zur Gestaltung unserer eigenen Gesundheit zu leisten.)

Qi Gong ist ein Sammelbegriff für die verschiedenen Arten körperorientierter Übungen aus China, die im Allgemeinen der Schulung des Körpers (Tiao Shen), der Atmung (Tioa Xi) und des Geistes (Tiao Xin) dienen. Qi Gong wird in China seit über 2000 Jahren praktiziert. Die Zentralen Merkmale der Übungen sind Ruhe und Gelassenheit, Gleichmäßigkeit und Genauigkeit, Stabilität und Zentriertheit, Natürlichkeit und Harmonie.

Im Fordergrund der Qi Gong Übungen steht die Kombination einer ruhigen, gleichmäßigen und daher wohltuenden Atmung (am besten an frischer Luft), mit leichten Dreh- , Kraft und Stretchbewegungen, die sehr Ästhetisch anmuten. Wesentlich für die Übungen ist das bewusste Einnehmen der entsprechenden Körperhaltung und eine ebenso bewusste, konzentrierte und präzise Ausführung der Bewegungen.

Sinn und Ziel des Qi Gong ist es, die Beweglichkeit der Körpers, vor allem Hüft- und Taillenbereich zu verbessern und bis ins Hohe Alter beizubehalten. Eine Altersgrenze für das Erlernen und Ausüben von Qi Gong ist daher nicht ersichtlich. Der gezielte Einsatz der Muskeln mit dosiertem Kraftaufwand kann den Tonus der Muskulatur regulieren und so ihre Elastizität begünstigen. Der Körper wird stabiler und beweglicher. Die Aufrichtung der Wirbelsäule und die exakte Arbeit mit dem Gewicht erleichtert es, einen stabilen Stand und sicheres Gleichgewicht zu erhalten oder zu bewahren. Körperliche Zentriertheit wird erreicht, Fehlhaltungen korrigiert und die Beweglichkeit trainiert. Die Konzentration auf die richtige Atmung und die Übungen führt im Qi Gong zu geistiger Entspannung, und damit zu einem friedvollen Geist, von dem der Stress der Lebens und des Alltags zumindest für eine gewisse Zeit ablässt.

Im Qi Gong arbeiten wir unter anderem mit dem Körper, mit der Atmung und mit dem Geist. Mit Qi Gong können, abhängig von der Übung, vielfältige Ziele erreicht werden: Entspannung, Ausgleich (Harmonisierung), Kräftigung, Mobilisierung bzw. Aktivierung der Reserven (und Fähigkeiten) und Stabilisierung. Der Geist wird wach und agil. Die Muskeln werden zunehmender elastischer und kräftiger, die Wirbelsäule und die Gelenke beweglicher und flexibler. Dadurch gewinnt der Stand an Sicherheit und die Bewegung an Genauigkeit. Die einzelnen Organe bzw. Funktionssysteme werden entlastet, stabilisiert und funktionstüchtig gehalten. Dadurch wird unser Organismus auf ganzheitliche Weise (Körper und Geist) vitalisiert und erreicht ein besseres Leistungsniveau sowie eine bessere Anpassungsfähigkeit an Veränderungen der Umweltbedingungen. Durch das Üben von Qi Gong verbessert sich die Konzentration und Koordination der Bewegung. Gedankengänge werden klarer, die geistige Leistungsfähigkeit nimmt zu, außerdem unterstützt das Qi Gong dabei innerlich ruhig zu werden.

Bei den meisten Übungen wird nur so viel Kraft eingesetzt, wie für die jeweilige Übung notwendig ist. Dadurch wird es möglich, auch bei bewusster Arbeit mit dem Körper loszulassen. Durch diese gezielte Entspannung kann dazu beigetragen werden, das man sich geistig und körperlich erholt und regeneriert.

Außer im Bereich der Gesundheit (wie Prophylaxe, Mobilisierung der Selbstheilungskräfte Behandlung, Körperertüchtigung) kann Qi Gong aufgrund der unterschiedlichen Betonung innerhalb der genannten drei Aspekte (Körper, Atmung und Geist) auch als Meditation eingesetzt werden.